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  • Galerie Spitz – Ausstellungen seit 2012

    2014  – wachau_scans von Kurt Hörbst

    2013  – Von Reben und Rieden

    2012  – Bilder der Donau

     

    2014 – wachau_scans von Kurt Hörbst

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    © Kurt Hörbst, wachau_scans aus der Serie people_scans, 2014
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    © Kurt Hörbst, wachau_scans aus der Serie people_scans, 2014
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    © Kurt Hörbst, wachau_scans aus der Serie people_scans, 2014
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    © Kurt Hörbst, wachau_scans aus der Serie people_scans, 2014
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    Mit einem überdimensionalen Scanner hat der Multimediakünstler Kurt Hörbst bereits Menschen in Wien, Venedig oder Darmstadt lebensgroß portraitiert und anschließend ausgestellt. Im Herbst 2014 sind ca. 20 Scans von Personen aus der Wachau in der temporären Fotogalerie im Spitzer Schloss zu sehen. Begleitet von einem Film über das making off und Texten, statements der abgebildeten Wachauerinnen und Wachauer.

    Bei den horizontal aufgenommenen und vertikal präsentierten lebensgroßen Portraits verbindet Kurt Hörbst die Notwendigkeit der völligen Bewegungslosigkeit historischer Portraitfotografie mit modernster Digitaltechnik und schafft so einzigartige Schauerlebnisse.

     

     

    2013 – Von Reben und Rieden

    Gruppenausstellung Von Reben und Rieden
    Vier unterschiedlichen Positionen dem Thema Wein

     

    Teilnehmende KünstlerInnen: Franz Hubmann, Susanne Jakszus & Martin Scholz-Jakszus, Leo Kandl, Lachlan LOX Blair

     

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    © Susanne Jakszus, Martin Scholz-Jakszus: Predominant Cultivar: Riesling Latitude: 48,4°N / Longitude: 15,4°E / Average Altitude: 200–350 m Vinespecific Site: Wachau; Setzberg / National State: Austria General Soil Type: Granite Bed Rock / Month: May Image: #03302 / Series: #0011
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    © Lachlan LOX Blair: Ilse Mazza, Ried Vorder Seiber, Wachau, April 2013
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    © Leo Kandl: Absdorf-Hippersdorf, 1982
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    © IMAGNO/Franz Hubmann: Presshaus im Weinviertel, 1992

     

     

    Die einzigartigen klimatischen Verhältnisse der Wachau machen dieses Gebiet zu einer hervorragenden Weinregion: das pannonische Klima vermischt sich hier mit kühleren Einflüssen aus dem Norden, wobei die Donau als positiver Klimaregulator fungiert. So liegt die Frage nahe, welche Weinlandschaften gibt es? Wie steht es mit dem Verhältnis Mensch und Wein? Wie kann der Weingarten fotografisch porträtiert werden?

     

    Das topografische Fotoprojekt riuti – Das visuelle Archiv der Weinlandschaften (Susanne Jakszus & Martin Scholz-Jakszus) sammelt und kategorisiert seit 2006 österreichische und internationale Weinlandschaften. Das Interesse gilt vor allem der detailreichen, vielfältigen und historischen Strukturierung von Weingärten. In Form von Bildserien werden verschiedene Landschaften jeweils inhaltlich in einen Vergleich gestellt.

     

    In den Weingarten begibt sich auch der Australier Lachlan LOX Blair, der seit über 10 Jahren in der Wachau lebt. Seit 2005 begleitet er eine Wachauer Winzerin und ihre Tochter, „dokumentierte“ bereits ihre Reben mittels Fotogrammen. Für die Ausstellung im Herbst entsteht ein Porträt der Winzerin, diesmal aufgenommen mit einer Lochkamera.

     

    Weder pittoresk noch idyllisch sind die Fotografien von Leo Kandl, der sich von 1977–84 intensiv mit der sozialen Komponente des Weins auseinander gesetzt hat und die Normalität und Alltäglichkeit in Weinhäusern und Bahnhofsgaststätten suchte. „Menschen jeden Alters sind an diesen Orten bar jeden Glamours versammelt, allein oder in Gruppen, festlich, schlampig, originell oder schlicht gekleidet, lachend oder versonnen …“ (Monika Faber)

     

    Franz Hubmann, oftmals zitiert als der Doyen der österreichischen Fotografie porträtierte über 60 Jahre lang Landschaft, Menschen und Kultur. Wie kaum ein anderer hielt er das spezifisch Österreichische in seinen Bildern fest. Aus einem großen Konvolut an Diapositiven, aufgenommen für die Reproduktion in Bildbänden, wie z.B. für seine Reihe „Die Bilder Österreichs“, zeigt eine Auswahl zum Thema Wein, wie er sein Augenmerk auf Details legte und dabei nie den großen Zusammenhang aus den Augen ließ.

     

     

    2012 – Bilder der Donau

    Fotoessays von Inge Morath und Katharina Roßboth 1950–1995–2012

     

    Der ausdrucksstarke Fotoessay des Magnum Mitglieds Inge Morath wird mit aktuellen Fotografien der jungen österreichischen Fotografin Katharina Roßboth erweitert.

     

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    © Inge Morath Estate: In der Nähe von Wien, 1958
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    © Katharina Roßboth: Gast im Wachauerhof Spitz, 2012
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    © Katharina Roßboth: Ein Garten in Spitz, 2012
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    © Katharina Roßboth: Vor der Kirche in Spitz, 2012
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    © Katharina Roßboth: Schiffsverkehr in Spitz, 2012
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    © Katharina Roßboth: Pause zwischen den Weingärten in Dürnstein, 2012
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    © Katharina Roßboth: In Krems weiß die Donau ihren Weg, 2012

     

     

    Inge Morath fotografierte in dem ihr eigenen humanistischen Reportagestil den Donauraum von der Quelle bis zur Mündung in seiner Entwicklung als europäischer Kulturraum. Das Projekt zeigt Fotografien aus den 50er-Jahren und aus dem Zeitraum 1993 bis Anfang 1995. Aus dieser historischen Spannung und aus dem Blick einer Fotografin, die als gebürtige Österreicherin eine große Affinität zum mitteleuropäischen Kulturraum besitzt, entstand eine einmalige fotografische Arbeit über eine große Zeitspanne, über den Wechsel politischer Systeme hinweg, geografisch orientiert an diesem die Völker verbindenden Fluss. Karl-Markus Gauß beschreibt im Essay des Kataloges zur Ausstellung den Donauraum als einen Ort „ohne zuverlässige Grenzen“, einen Ort der „fließenden nationalen Identität“, einen Ort der „frappanten Gleichzeitigkeit des Gegensätzlichen“.

     

    Im Frühjahr 2012 begibt sich die Künstlerin Katharina Roßboth auf die Spuren von Inge Morath. Sie nimmt Perspektiven von Moraths Fotografien als Ausgangspunkt und untersucht die Stimmung der Umgebung. Sie nutzt diese Auseinandersetzung um die Geschichte des Donauraumes kennen zu lernen und die Donau nicht nur in ihrer räumlichen, sondern auch in ihrer zeitlichen Dimension wieder zu geben.