The Haunting


Tina Ribarits

3. 2. 2012 – 14. 4. 2012

Eröffnung am 2. Februar 2012, 19.00 Uhr
In Anwesenheit der Künstlerin, einleitende Worte von Dorit Margreiter



Ghosts and visions, memories and nightmares. A female voice reciting passages of Victorian literature and its Hollywood interpretations of the 1930s and 40s. Huge palm leaves darken the entrance to a path ending in a fully flowered garden. Projected clouds of mist flow over the scenery. Caught in a loop, the text moves within an arrangement of related passages which not randomly associate a wild, threatening nature with the leading actresses. Frozen in the first wave of feminism. All this stands outside of time, burned into memory, not able to be erased. A bad dream again and again lived through, just as if 1968 never happened.
 

Geister und Visionen, Erinnerungen und Alpträume. Eine weibliche Stimme rezitiert Textpassagen der viktorianischen Literatur und ihrer Hollywood-Interpretationen der 1930er und 40er Jahre. Riesige Palmblätter verdüstern den Eingang zu einem Weg, der in einem voll erblühten Garten mündet. Als Projektion fließen Nebelwolken über die Szenerie. In einem Loop gefangen bewegt sich der Text innerhalb eines Gefüges verwandter Passagen, die eine wilde, bedrohliche Natur nicht zufällig in Verbindung mit den weiblichen Hauptdarstellerinnen bringen. Wie erstarrt in der ersten Welle des Feminismus. All dies steht außerhalb der Zeit, eine im Gedächtnis eingebrannte Erinnerung, die nicht auszulöschen ist. Ein böser Traum wird wieder und wieder durchlebt, gerade so, als hätte 1968 niemals stattgefunden.


Abbildung: Tina Ribarits, The Haunting, 2010